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Homöopathie


Der Begriff Homöopathie bedeutet übersetzt so viel wie „ähnlich dem Leiden“ und weist damit schon auf das Wesentliche (das Ähnlichkeitsprinzip) hin: Zur Behandlung werden natürliche Substanzen eingesetzt, die am gesunden Menschen bei hoher Dosis ähnliche Symptome erzeugen können, wie die, die für das vorliegende Krankheitsbild charakteristisch sind.

Durch die Ähnlichkeit von Arzneimittel- und Symptombild intensivieren sich die Beschwerden anfänglich häufig. Erstverschlimmerungen sind jedoch als Anzeichen zu bewerten, dass der Körper auf die Behandlung reagiert und provoziert wird, gegen die Ursache der Erkrankung vorzugehen.

Die Potenzierung des homöopathischen Mittels spielt für den Heilerfolg eine entscheidende Rolle. An der Potenzierung ist zu erkennen, wie stark verdünnt bzw. konzentriert der Naturstoff ist. Je höher die Zahl, desto stärker potenziert und desto weniger Ursubstanz ist darin enthalten. Grundsätzlich sind folgende Potenzen zu unterscheiden, wobei eine geringere Potenzierung keinesfalls gleich besser bedeutet:
D = 1:10, C = 1:100 und LM/Q = 1:50000

Gemäß den homöopathischen Gesetzen, die sich gut mit dem schalenartigen Aufbau einer Zwiebel vergleichen lassen, sprechen die Potenzen unterschiedliche Ebenen an. Die D-Potenzen eignen sich demnach, je nach Potenzierung, eher bei körperlichen Beschwerden, was den äußeren Zwiebelschichten entspräche. Den C-Potenzen wird schon ein erheblich größerer psychischer Anteil zugesprochen, u.s.w.

Homöopathische Mittel werden in Form von Tropfen, Tabletten, Kapseln, getränkten Kügelchen aus Zucker, Zäpfchen oder Salben dargereicht.

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