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Tapen / Taping


Taping ist eine Methode aus Asien, die der Schmerzstillung und Stabilisierung von Körperteilen dient. Als eine schnelle, alltagstaugliche Lösung kann sich Taping hervorragend dazu eignen, osteopathische oder chiropraktische Behandlungen langanhaltend zu unterstützen oder kurzzeitig z.B. bei Sportwettkämpfen einzusetzen.

Bei Schmerzen wird ein spezielles elastisches Tape im Verlauf des Muskels angelegt. Es liegt die Annahme zugrunde, dass die in der Haut befindlichen Mechanorezeptoren dem Muskel das als eine Art Hilfestellung signalisieren, woraufhin dieser den Tonus (die muskuläre Spannung) senkt. Die Elastizität des Tapes wiederum regt bei jeder Bewegung den Lymphfluss und damit den Stoffwechsel des Muskels an. Beides bedeutet eine Entspannung und Schonung des Muskels und kann damit zur Schmerzlinderung führen.

Bei Bänderdehnungen oder instabilen Gelenken wird das Tape als Stabilisationshilfe eingesetzt. Auch hierbei wird davon ausgegangen, dass der angeregte Lymphfluss eine bessere Versorgung, Schonung und Stärkung der Schwachstelle bewirken kann.

Gegenüber einem Gipsverband oder eine Mullbinde bietet die Elastizität des Tapes den großen Vorteil, mobiler, bewegungsfreier zu sein. Zudem zeichnet sich das Tape durch einen hohen Tragekomfort mit den Eigenschaften atmungsaktiv, wasserresistent und hautfreundlich aus.